Die im Waldbericht 2025 zusammengefassten Erkenntnisse könne WaldSchweiz zu weiten Teilen stützen, so der Verband in einer ersten Reaktion. Von den aufgeführten negativen Auswirkungen des Klimawandels wie zunehmender Trockenheit, Stürmen oder Waldbränden sei letztlich die Waldeigentümerschaft betroffen.
Viele dieser Herausforderungen gingen die Waldeigentümer in eigener Regie mit grosser Selbstverantwortung an. Bei vielem würden sie aber auch unterstützt von Bund und Kantonen, beispielsweise bei der Anpassung des Waldes an den Klimawandel, für den auch in den kommenden Jahren ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen müssten.
Nicht am falschen Ort sparen
Mit dem zurzeit in der politischen Diskussion stehenden Entlastungspaket 27 des Bundes solle in wichtigen Bereichen wie der Waldbewirtschaftung, der Umweltbildung und der Holzabsatzförderung ‹einseitig und bedeutend› gespart werden.
‹Das widerspricht einerseits der Analyse des Waldberichts 2025, und andererseits lässt der Bund mit dem Entlastungspaket 27 die Waldeigentümerinnen und -eigentümer noch stärker allein. Gegen diese Tendenz wird sich WaldSchweiz politisch einsetzen›, erklärt der Verband: ‹Es kann nicht sein, dass der Bund die Probleme zwar benennt, sich aber immer mehr aus der Verantwortung zurückzieht.›
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