Design aus Bündner Holz macht bella figura in Zürich
Oben: 1. Rang – ‹Sela› (links) und ‹Scarsola› (rechts). Mitte: 2. Rang – ‹Sulvadi› (links) und ‹Macun› (rechts). Unten: 3. Rang – ‹Inpuncto› (links) und ‹Drei Tre Trais› (rechts). Ausführliche Porträts der Gewinner und ihrer Macher finden sich online bei Mobiglias.
Bilder Stephan Knecht
Der Verein ‹mobiglias – Handwerkskultur in Graubünden› wurde 2015 gegründet. Er will helfen, qualitativ hochstehende Möbel und Objekte aus Bündner Rohstoffen auf den Markt zu bringen. Die Qualität soll in Gestaltung, Verarbeitung, Materialisierung und Ökologie zum Ausdruck kommen. Die Resultate eines ersten Designwettbewerbs fanden 2019 an der Ausstellung ‹neue räume› ein gutes Echo (Lignum Journal online vom 4.12.2019).
Jetzt brachte die Gruppe ‹mobiglias› die prämierten Arbeiten eines zweiten Wettbewerbs nach Zürich, der Anfang 2022 öffentlich ausgeschrieben worden war. Ende April wurden 44 eingereichte Arbeiten juriert. Sechs Arbeiten wurden mit einem Geldpreis bedacht, und weitere vier Arbeiten erhielten eine Nomination. Von allen zehn Arbeiten stellten ‹mobiglias›-Produktionsbetriebe Prototypen her, welche die Besucherinnen und Besucher der Designmesse in Augenschein nehmen konnten.
Auf dem ersten Rang findet sich das Regal ‹Sela› von Julian Valentin Bräm und Noëmi Bräm (Winterthur) zusammen mit der Sitzbank ‹Scarsola› von Justinas Zuklys (Zürich). Den zweiten Rang teilen sich der Webtepppich ‹Sulvadi› von Hugo Zumbühl (Felsberg) und die Kinderschaukel ‹Macun› von Sahra Khan (Zürich). Den dritten Rang haben das Regal ‹Inpuncto› von Damian Byland (Basel) und die von Pavla Nesvadbikova und Tina Schnörringer aus Zürich eingereichten Schalen/Schneidebretter ‹Drei Tre Trais› erreicht.
Link www.mobiglias.ch/design-wettbewerb