Bilder Bauten Walter Perren | Bild HSH-Übergabe Toni Siegrist
Mit dem ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz› können Bauobjekte, deren Fassade und/oder Tragwerke ausgezeichnet werden, wenn mindestens 80% des verbauten Holzes aus dem Schweizer Wald stammen. Das Herkunftszeichen kommuniziert die mit ‹Swissness› verbundenen Werte wie inländische Wertschöpfung, Arbeitsplatzsicherung und hohe Qualität in Kombination mit ökologischen Kriterien wie nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung, kurze Transportwege und langfristige CO2-Speicherung.
Vierzehn Bauten auf einen Schlag
Silvan Allemann, Präsident des Waldbesitzerverbandes Obersimmental-Saanenland, und Nationalrat Erich von Siebenthal als Präsident der Berner Waldbesitzer übergaben den Bauherren folgender Objekte eine Gebäudeplakette: Einfamilienhaus Christa und Klaus Kunz; Sennhütte ‹Mattismäder›, Alpgenossenschaft Hinter Trüttlisberg, Lauenen; Studentencampus ‹Chalet Sandra›, Institute Le Rosey, Gstaad; Scheune Fritz Niederhauser, Boltigen; Sommerstall Hanspeter und Brigitte Knubel, Zweisimmen; Ökonomiegebäude Christian Linder, Gsteig; Stall-Aufstockung, David von Känel, Lenk; Wohnhaus Beat und Silvan Allemann, Lenk; Einstellraum Ernst Banholzer, Lenk; Stall-Erweiterung ‹Maienberg›, Hansruedi von Känel, Zweisimmen; Wohn- und Ferienhaus Matthias Howald, Lenk; Mehrzweckhalle Einwohnergemeinde Lenk (Fassade und Tragkwerk); Haussanierung ‹Muggli›, HUH Imobilien, Lenk; Scheunenanbau, Hans Buchs, Lenk.
In diesen Objekten sind insgesamt 1536 m3Holz verbaut worden, nicht weniger als 97,7% davon stammen aus dem Schweizer Wald. Das ergibt exakt 1500 m3 Schweizer Holz. Diese ansehnliche Menge wächst im Schweizer Wald in nur eineinviertel Stunden wieder nach. Zudem ist in diesen vierzehn Gebäuden soviel CO2 langfristig gebunden, wie 275 Schweizerinnen und Schweizer in einem Jahr produzieren oder wie ein sparsames Auto bei 300 Erdumrundungen produziert.
Drei neue Nutzer des ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz›
Im Rahmen der geballten Auszeichnungsaktion haben sich drei regionale Holzbauunternehmen entschieden, sich als Nutzer des ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz› registrieren zu lassen. Künftig können sie mit dem ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz› werben. HSH-Promoter Thomas Lüthi von der Lignum bedankte sich bei den folgenden drei Unternehmern und übergab ihnen einen ersten Autoaufkleber mit dem roten Logo: B. Hauswirth GmbH, Gstaad; Chaletbau Freidig AG, Lenk; Knutti Holzbau AG, Weissenburg.