‹Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verbessern›
Bild Michael Meuter, Zürich
Holzindustrie Schweiz begrüsst grundsätzlich die Absicht des Motionärs, die Wertschöpfungskette Holz in der Schweiz zu stärken. Der Verband lehnt aber wie der Bundesrat eine direkte Subventionierung von Betrieben mit A-fonds-perdu-Beiträgen ab. So hätten zum Beispiel die Erfahrungen in Domat/Ems vor ein paar Jahren die wirtschaftlichen und politischen Risiken subventionierter Projekte deutlich aufgezeigt. Für prüfenswert hält Holzindustrie Schweiz allenfalls die Vergabe von staatlichen Bürgschaften und Risikogarantien.
Vor allem aber gelte es, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine rohstoff-, transport- und energieintensive Branche wie die Holzindustrie zu verbessern: ‹Dies betrifft insbesondere die Verfügbarkeit von bezahlbarem Bauland für Neu- und Erweiterungsbauten, von sägefähigem Rohstoff aus dem Wald, von zuverlässiger und bezahlbarer Energie und von qualifiziertem Fachpersonal.›
Weiter setzt sich Holzindustrie Schweiz für international wettbewerbsfähige Transportkosten und eine massvolle Ausgestaltung der Umweltvorschriften ein. Konkrete Massnahmen hierzu, so der Verband, müssten im Rahmen der integralen Wald- und Holzstrategie 2050 formuliert werden.
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